Die Kettensäge – Power Pur

Die Kettensäge gehört zu jenen Geräten, welche die Waldarbeit revolutioniert haben und beim Schneiden von Holz im Garten ein vielseitiger Helfer sind. Mit einer Kettensäge lassen sich problemlos große Holzteile schneiden. Unerheblich ist dabei, ob es sich um einen Dachbalken oder einen dicken Baumstamm handelt. Zwischen den beiden Arten von Kettensägen gibt es wesentliche Unterschiede. Einerseits betrifft das die Motorart und zum anderen die Schwertlänge. Jede Art von Kettensäge ist auf seinen speziellen Einsatzzweck abgestimmt. Das gilt auch für die tägliche oder die gelegentliche Verwendung. Zwischen Motorsägen für den Profi oder den gelegentlichen Anwender zeigen sich nicht nur Unterschiede in der Leistung, sondern auch im Preis.

Eine Kettensäge wird meist für Holzfällerarbeiten eingesetzt

Eine Kettensäge wird meist für Holzfällerarbeiten eingesetzt

Starke Benzinmotorsägen werden in erster Linie für Holzfällarbeiten im Wald oder Garten eingesetzt. Je nach Baumdicke sind Kettensägen mit Schwertern ab etwa 30 Zentimeter bis einen Meter (extra lang bis 1,50 Meter) einsetzbar. Zimmermänner setzen sehr oft auf Kettensägen mit Elektromotor und ein an zu bearbeitende Balkendurchmesser angepasstes, nicht zu langes, Schwert. Es gibt noch akkubetriebene Kettensägen, deren Leistung nur für wenige Anwendungen ausreichend sein sollte. Mit den leistungsstarken Kettensägen, egal ob Benzin- oder Elektroantrieb via Steckdose, können sie nicht mithalten. Das Prinzip von Elektro- und Benzinmotorkettensägen ist einfach. Der jeweilige (unterschiedliche starke) Motor treibt eine mit Hartmetallzähnen besetzte Sägekette an. Die Kette wird dabei durch das Schwert und einen Zahnkranz unter Seitenabdeckung und an der Spitze des Schwertes geführt. Schwert und Kette müssen ständig geschmiert werden. Dafür sorgt bei den Meisten Kettensägen eine automatische Schmierhilfe zur gleichmäßigen Abgabe des Schmierstoffes. In den dafür vorgesehenen Öltank sollte ein umweltverträgliches Spezialöl gefüllt werden.

Kettensägen stellen bei unsachgemäßer Wartung und Handhabung eine Gefahr für den Nutzer dar. Eine wichtige Sicherheitsvorkehrung bei Kettensägen besteht darin, dass die Kette immer nur dann läuft, wenn beide Hände an der dafür vorgesehenen Position der Säge sind. Eine Hand bedient dabei einen Sicherungsschalter, die andere bestimmt und steuert die Leistung. Sägeketten müssen immer optimal am Sägeblatt anliegen. Eine fehlende Kettenspannung sorgt für einen vorschnellen Verschleiß von Schwert, Zahnkranz und Kette. Außerdem kann die Kette bei höheren Belastungen vom Sägeblatt springen.

Der Kauf einer leistungsstarken und möglicherwiese etwas teureren Kettensäge ist anderen Angeboten vorzuziehen. Eine Kettensäge, welcher bei größeren Holzteilen die rechte Motorkraft fehlt, erledigt die Sägearbeiten nur langsam. Sie wird bei Beanspruchung auch nicht lange durchhalten.

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